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NRW

Protest vor Staatskanzlei gegen Atomtransporte nach Belgien

Atomkraft

Dienstag, 6. Februar 2018 - 17:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Mit Plakaten und Fahnen haben Dutzende Menschen am Dienstag vor der Düsseldorfer Staatskanzlei gegen die deutsche Atom- und Klimapolitik protestiert und den Transport von Brennelementen für belgische Atomkraftwerke kritisiert. Ziel des Protests war vor allem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), einer der Chefunterhändler seiner Partei bei Koalitionsverhandlungen mit der SPD in Berlin. „Mit den Groko-Vorschlägen wird Deutschland seine Klimaziele weiterhin verfehlen und die Beteiligung am Betrieb von hochgefährlichen Atomkraftwerken im In- und Ausland nicht beenden“, bemängelten die beteiligten Initiativen und Verbände.

Atomkraftgegner protestieren in Düsseldorf vor der Staatskanzlei. Foto: Rolf Vennenbernd

Deutschland hat sich eigentlich dazu verpflichtet, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu reduzieren. Dieses nationale Klimaziel wird das Land nach den Worten von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) allerdings aller Voraussicht nach verfehlen. Union und SPD bekennen sich nun dazu, die internationalen Klimaschutzziele 2030 und 2050 zu erreichen.

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Zum Protest in Düsseldorf aufgerufen hatten unter anderem das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sowie Naturschützer. Auch Mona Neubaur, die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen, schloss sich dem Protest an.

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