Proteste gegen Corona-Maßnahmen in NRW bislang friedlich

dpa/lnw Düsseldorf. Die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen sind in Nordrhein-Westfalen nach Ansicht des Innenministers bislang vergleichsweise friedlich verlaufen. „Da haben andere Bundesländer ganz andere Probleme““, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags.

Reul dankte der Polizei, die als „Prellbock und Blitzableiter der Nation“ zwischen Impf-Gegnern und Befürwortern stehe und die Versammlungsfreiheit zu gewährleisten habe. „Die machen das verdammt gut und haben die Lage im Griff“, sagte er.

Die Zahl der Teilnehmer an Kundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen summiert sich in den vergangenen Wochen in Nordrhein-Westfalen einem Bericht seines Ministeriums zufolge auf knapp 153.000. Vom 11. Dezember bis zum 10. Januar registrierte die Polizei 887 Versammlungen des „maßnahmenkritischen Protestmilieus“.

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