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NRW

Prozess: Unfall vorgetäuscht und Frau in Auto angezündet

Prozesse

Dienstag, 21. April 2020 - 03:40 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Ein Mann soll in Köln einen Verkehrsunfall vorgetäuscht und anschließend das Auto samt einer Frau auf dem Beifahrersitz angezündet haben. Zwar rettet der 36-Jährige die Frau, doch sie erleidet schwere Verbrennungen. Das Motiv ist noch unklar.

Eine Statue der Justitia steht neben Aktenbergen. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild

Er soll eine alkoholisierte Frau in einem Auto mit Benzin übergossen und angezündet haben: Wegen schwerer Brandstiftung und schwerer Körperverletzung steht heute ein 36-Jähriger vor dem Kölner Landgericht. Laut Anklage täuschte der Mann im Juli 2019 zunächst einen Verkehrsunfall vor, als er mit einem Auto in Köln langsam gegen einen Baum fuhr. Mit im Wagen sei eine alkoholisierte Frau gewesen, zu der der Angeklagte immer mal wieder eine Beziehung gehabt habe. Diese soll er nach dem vermeintlichen Unfall mit Benzin übergossen und angezündet haben. Später soll der Iraner seine Beifahrerin allerdings aus dem brennenden Fahrzeug gezogen haben. Die Frau erlitt schwere Verbrennungen. Über ein mögliches Motiv macht die Anklage keine Angaben.

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