NRW

Prozess gegen angeblichen „Earl“: Plädoyer und Urteil

Kriminalität

Mittwoch, 8. Dezember 2021 - 17:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mönchengladbach. Vor dem Landgericht Mönchengladbach geht heute (9.00 Uhr) der Prozess gegen einen als notorischen Hochstapler angeklagten 25-jährigen Mann aus Neuss weiter. In dem Berufungsverfahren werden Plädoyers und Urteil erwartet. Der Mann, der auch als „Earl of Bristol“ auftrat, soll zwischen November 2018 und August 2020 in mehr als 60 Fällen unter falschen Namen oder auf Kosten anderer Luxushotels gebucht, Häuser und Appartements angemietet und Luxusautos geordert haben. Der Schaden wird auf 80.000 Euro beziffert. Auch die Freundin war Opfer des mehrfach vorbestraften Mannes geworden.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Vor zwei Wochen hatte er überraschend über seinen Anwalt ein pauschales Geständnis abgelegt. Der 25-Jährige hatte dann noch selbst gesagt, es tue ihm leid. Für ein Geständnis hatte das Gericht eine Haftstrafe von nicht mehr als vier Jahren in Aussicht gestellt. In erster Instanz war der Mann wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Fahrens ohne Führerschein zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

© dpa-infocom, dpa:211208-99-306746/2

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