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NRW

Prozess nach Tod durch Messerstiche: Anklage geändert

Kriminalität

Montag, 2. Dezember 2019 - 13:48 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Bielefeld/Hiddenhausen. Sieben Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 32-Jährigen in Hiddenhausen bei Herford hat das Landgericht Bielefeld die Anklage gegen zwei mutmaßliche Täter zugelassen. Allerdings beginnt der Prozess am 19. Dezember mit einer geänderten Anklage, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Staatsanwaltschaft wirft zwei Türken aus Herford und Lüdinghausen jetzt gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge vor.

Ein Mann kommt in das Landgericht Bielefeld. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Das Landgericht schloss sich der ursprünglichen Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht an, dass es sich um einen gemeinschaftliche Mord handeln könnte. Das angeklagte Brüderpaar im Alter von 31 und 33 Jahren soll den 32-Jährigen nach einem Streit um Schulden und einer Körperverletzung mit 20 Messerstichen getötet haben. Nach Ansicht des Gerichts ist aber offen, wer von beiden zugestochen hat. Die Leiche war Ende Mai 2019 an einer Straßenkreuzung in Hiddenhausen im Kreis Herford gefunden worden. Es gab keine Zeugen für den Angriff.

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