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NRW

Prozess um Mordversuch unter Obdachlosen vor dem Abschluss

Prozesse

Freitag, 6. April 2018 - 00:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Wegen eines Streits um 50 Euro soll ein Obdachloser in Köln das Schlaflager eines anderen Wohnungslosen angezündet haben. Das Opfer entkam mit Glück dem Feuer. Ein 41-Jähriger ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Nun wird das Urteil erwartet.

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

In einem Prozess wegen versuchten Mordes im Kölner Obdachlosenmilieu wollen heute Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers halten. Mit einem Urteil wird im Laufe des Tages gerechnet.

Seit Ende Januar muss sich ein 41-jähriger Bulgare vor dem Landgericht verantworten, weil er im Juli vergangenen Jahres das Matratzenlager eines ebenfalls obdachlosen Mannes in Brand gesteckt haben soll. Das Opfer konnte den Flammen aber mit Glück entkommen. Der ebenfalls aus Bulgarien stammende Mann erlitt lediglich eine Rauchgasvergiftung.

Laut Anklage soll es sich bei der Tat um einen Racheakt gehandelt haben. Die beiden Männer sollen über 50 Euro in Streit geraten sein, die sie angeblich zuvor gemeinsam gestohlen hatten.


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