NRW

Prozess um Tod von Kita-Kind Greta: Urteil erwartet

Prozesse

Freitag, 5. März 2021 - 01:55 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Mönchengladbach. In einer Kita in Viersen erleidet die zweijährige Greta einen Atemstillstand. Zwei Wochen später ist sie tot. Ihre Erzieherin gerät unter Verdacht. Nun wird das Urteil gegen die 25-Jährige erwartet.

Ein Modell der Justitia steht auf einem Tisch. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild

Elf Monate nach dem mutmaßlichen Mord an der kleinen Greta in einer Viersener Kita wird heute (14.00) das Urteil erwartet. Angeklagt ist am Landgericht Mönchengladbach die 25-jährige Erzieherin des kleinen Mädchens. Sie soll das Kind erstickt haben, beteuerte aber bis zuletzt ihre Unschuld.

Der Staatsanwalt hat lebenslange Haft für die junge Frau beantragt, außerdem die Feststellung der besonderen Schwere ihrer Schuld und die Verhängung eines Berufsverbotes als Erzieherin.

Die 25-Jährige soll dem zweijährigen Kind während des Mittagsschlafes den Brustkorb zusammengedrückt haben, so dass es nicht mehr atmen konnte. Das Mädchen starb zwei Wochen später - einen Tag nach seinem dritten Geburtstag - im Krankenhaus.

© dpa-infocom, dpa:210304-99-691413/2

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