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NRW

Prozess um angeblich geplanten IS-Terroranschlag: Plädoyers

Prozesse

Montag, 11. Juni 2018 - 01:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Angeblich sollten Terroristen im Auftrag der Kommandoebene des Islamischen Staats in Düsseldorf ein gewaltiges Blutbad anrichten. Nach fast einem Jahr Prozessdauer mit einigen Überraschungen sollen nun die Plädoyers gehalten werden.

Im Prozess um einen angeblich geplanten Terroranschlag in der Düsseldorfer Altstadt sollen heute die Plädoyers gehalten werden. Nach fast einem Jahr Prozessdauer und zwei Freisprüchen sitzt nur noch ein Angeklagter im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts. Das Urteil ist für Mittwoch geplant.

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Der Angeklagte hatte behauptet, dass ihm die Führung des IS in Rakka 2014 den Auftrag erteilt habe, in den engen und dicht gefüllten Gassen der Düsseldorfer Altstadt ein Blutbad anzurichten. Islamistische Terroristen sollten an einem belebten Wochenende Sprengstoffwesten zünden und mit Maschinenpistolen auf die Flüchtenden schießen. Ein zehnköpfiges Terrorkommando soll dafür vorgesehen gewesen sein.

Später widerrief er seine Aussage teilweise: Die von ihm belasteten beiden Mitangeklagten hätten mit der Sache nichts zu tun. Dann widerrief Saleh A. auch den Terrorauftrag. Er habe sich das Szenario nur ausgedacht.

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