Prozess um mutmaßliche Morde mit Küchenmesser beginnt

dpa/lnw Köln. Mord an seinem Vater und einer Bekannten lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft gegen einen 22-Jährigen. Er soll seine Opfer mit Küchenmesser und Grillgabel tödlich verletzt haben. Im Raum steht die Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie.

Prozess um mutmaßliche Morde mit Küchenmesser beginnt

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia. Foto: Volker Hartmann/dpa/Archivbild

Ein 22 Jahre alter Mann steht ab dem heutigen Dienstag (09.15 Uhr) wegen mutmaßlicher Morde mit einem Küchenmesser und einer Grillgabel vor dem Kölner Landgericht. Er wird von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, in einer Nacht im Januar 2020 zunächst seinen 60 Jahre alten Vater so schwer attackiert zu haben, dass dieser starb. Dabei habe der mutmaßlich an einer paranoiden Schizophrenie leidende Mann ein Küchenmesser genutzt. Eine 73 Jahre alte Bekannte des Vaters soll damals noch versucht haben, Hilfe herbei zu telefonieren. Dabei sei auch sie Opfer des 22-Jährigen geworden. Laut Anklageschrift verletzte er sie mit einem Messer und einer Grillgabel tödlich.

Aufgrund der mutmaßlichen psychischen Erkrankung des 22-Jährigen geht es in dem Verfahren um eine dauerhafte Unterbringung in einer Psychiatrie. Der Prozess ist mit vier Verhandlungstagen bis zum 22. Juli terminiert.