NRW

Prozess wegen Sabotage auf ICE-Schnellfahrstrecke beginnt

Bahn

Mittwoch, 20. Januar 2021 - 03:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Wiesbaden. Zehn Monate nach der Sabotage an Bahngleisen auf der ICE-Schnellfahrstrecke Frankfurt-Köln beginnt heute der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 52-Jährigen vor dem Wiesbadener Landgericht versuchten Mord und einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr vor.

Ein ICE fährt auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main neben der A3. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

Der obdachlose Deutsche soll Mitte März 2020 nahe der Theißtalbrücke bei Niedernhausen in Hessen Schienenbefestigungen abmontiert haben. Laut Anklage war es sein Ziel, einen Zug entgleisen zu lassen. Wenige Tage später wurde der Mann bei Köln festgenommen, er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Mehr als 400 Züge passierten die gefährliche Stelle, bis ICE-Lokführer aufmerksam wurden. Der Abschnitt wurde gesperrt, kurz darauf wurden auf rund 80 Metern lose Gleise entdeckt.

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