Prozess: Schüler soll zu Mord an Muslimen aufgerufen haben

dpa/lnw Dortmund. Ein 15-jähriger Deutscher, der versucht haben soll, einen Bekannten zum Mord an Muslimen oder Juden anzustiften, muss sich ab dem heutigen Donnerstag vor dem Dortmunder Landgericht verantworten. Der Prozess findet vollständig unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem aus dem Kreis Recklinghausen stammenden Angeklagten außerdem vor, sich Sprengstoff beschafft zu haben, um damit einen rassistisch motivierten Anschlag zu begehen. Konkrete Pläne dafür soll es aber noch nicht gegeben haben. Der Jugendliche war Ende Februar festgenommen und zwei Monate später vom weiteren Vollzug der Untersuchungshaft verschont worden.

Prozess: Schüler soll zu Mord an Muslimen aufgerufen haben

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa/Symbolbild

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