NRW

Raub gescheitert und Flucht-Unfall: Männer vor Haftrichter

Kriminalität

Dienstag, 10. November 2020 - 15:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Rees/Kleve. Drei mutmaßliche Geldautomatensprenger sind mit einem Raubzug in Rees am Niederrhein gründlich gescheitert. Erst ist ihre Attacke auf eine Bank misslungen - dann bauten sie auf der Fluchtfahrt einen Unfall. Am Dienstag sollten sie nun vor den Haftrichter gebracht werden, sagte ein Polizeisprecher in Kleve.

Ein Richterhammer und ein Strafgesetzbuch liegen auf einem Tisch. Foto: picture alliance / dpa

Die Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren aus den Niederlanden sollen am frühen Montagmorgen in Rees einen Geldautomaten attackiert haben. Weil die Alarmanlage Rauch ausstieß, sei das Ganze dann aber abgebrochen worden. Bei der Flucht bauten sie nach den Angaben der Polizei dann einen schweren Unfall. Der Wagen war zwischen Isselburg und Bocholt wegen erhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen.

Die Männer waren dann geflüchtet. Die Polizei hatte mit einem Großaufgebot nach ihnen gesucht und sie am späteren Morgen festgenommen. Einer der Männer wurde bei dem Unfall verletzt und ambulant versorgt.

Die Männer stammten aus Utrecht und aus der Nähe von Rotterdam, wie der Sprecher sagte. Die Herkunft des Autos werde geprüft, er sei vermutlich gestohlen. Die Männer hätten versucht, mit dem Auto die Scheibe der Bank in Rees einzudrücken. Im Unfallauto fanden die Beamten eine Sprengvorrichtung. Sie wurde noch vor Ort kontrolliert gesprengt. Über die Flucht hatte zuerst die „Bild“-Zeitung berichtet.

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