Rauchende Weltkriegsgranate: Polizei sucht Täter

dpa/lnw Siegburg. Der Fund einer qualmenden Phosphorgranate aus dem 2. Weltkrieg unter einer Brücke in Siegburg gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Die Granate muss laut den Ermittlern dorthin transportiert worden sein. Vermutlich war sie vorher ausgegraben worden.

Rauchende Weltkriegsgranate: Polizei sucht Täter

Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Am Montag veröffentlichte die Polizei ein Foto der qualmenden Granate, um Zeugen zu finden. Der Rauch hatte zunächst einen Feuerwehreinsatz ausgelöst, da Zeugen dachten, an der Brücke würde es brennen. Tatsächlich hatte der Inhalt der englischen Brandgranate mit der Luft reagiert und zu qualmen begonnen.

Da Kriegsmunition „in der Regel als Blindgänger bei Erdarbeiten gefunden wird“, so die Polizei am Montag, geht man davon aus, dass die Granate unter die Brücke gelegt wurde. Ermittelt wird daher wegen Verdachts auf einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.