NRW

Rauschgiftversand: Polizei vermutet großes Dunkelfeld

Jahreswechsel

Montag, 27. Dezember 2021 - 06:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Beim Handel mit Rauschgift über Post- und Paketdienste geht die Polizei in Deutschland von einem sehr großen Dunkelfeld aus. Bundesländer, die an die Niederlande angrenzen, seien „von der Postversandproblematik überproportional stark betroffen“, sagte eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes (BKA) auf Anfrage.

„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Sehr häufig würden beim Drogen-Versand nicht existente Absender- und Empfängeradressen genutzt. Bundesweite Daten, wie häufig Packstationen für das Versenden von Drogen genutzt werden, lägen aber nicht vor.

Den mit Abstand größten Anteil von Postsendungen mit illegalen Drogen machen laut BKA Bestellungen über das Internet aus. Ein Teil davon läuft über das sogenannte Darknet, also über technisch anonymisierte Kommunikation. Doch auch Drogenhändler, die einander persönlich kennen, nutzen nach den Erkenntnissen der Polizei diesen Transportweg.

© dpa-infocom, dpa:211227-99-512046/2

Ihr Kommentar zum Thema

Rauschgiftversand: Polizei vermutet großes Dunkelfeld

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha