Razzia bei Unternehmer: Zoll findet 146 000 Euro und Waffen

dpa/lnw Bad Oeynhausen. Mit Hilfe von behördeneigenen Spezialkräften hat der Zoll in Bad Oeynhausen die Wohn- und Geschäftsräume eines Bauunternehmers durchsucht. Er soll Sozialversicherungsbeiträge veruntreut haben, wie das Hauptzollamt Bielefeld am Dienstag berichtete. In seinen Wohnräumen fanden die Beamten der Abteilung „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ am frühen Montagmorgen rund 146 000 Euro Bargeld. Entdeckt wurden außerdem Waffenteile, scharfe Munition, zehn Springmesser und zwei als Taschenlampe getarnte Elektroschocker. Der Zoll will nun ermitteln, woher das Geld stammt. Die Ermittlungen zu den zufälligen Waffenfunden übernimmt die Polizei.

Razzia bei Unternehmer: Zoll findet 146 000 Euro und Waffen

Das Logo der deutschen Zollbehörde ist an einer Uniform zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa/Symbolbild

Während der Durchsuchung hatten Beamte der „Zentralen Unterstützungsgruppe Zoll“ (ZUZ) den Mann in seinen Wohnräumen festgesetzt. Da gegen ihn kein Haftbefehl vorlag, blieb er auf freiem Fuß. Nähere Einzelheiten über den Tatverdächtigen wurden zunächst nicht bekannt. An dem Einsatz waren rund 50 Beamte beteiligt. Die ZUZ ist mit den Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Landespolizeien vergleichbar.