Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Reaktionen SC Paderborn - Werder Bremen (1:5)

Fußball

Samstag, 13. Juni 2020 - 19:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Paderborn.

Niclas Füllkrug (2.v.r.) feiert das 1:5. Foto: Friedemann Vogel/EPA/Pool/dpa

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn):

(zum Fast-Abstieg: „Wenn wir heute gewonnen hätten, wäre noch was möglich gewesen. Wenn du so eine Leistung bringst, brauchst du nicht mehr zu reden. Dann muss man die ganzen 90 Minuten sehen. Und dass du in der zweiten Halbzeit besser gespielt hast als in der ersten Halbzeit, ist das eine. Aber grundsätzlich hatten wir heute keine Antworten auf nichts.“

(zur Leistung): „Ich bin maßlos enttäuscht darüber, dass wir es nicht geschafft haben, annähernd an die Leistungen anzuknüpfen, die uns über weite Strecken der Saison ausgezeichnet haben. Wenn wir nicht als Mannschaft agieren, wenn wir uns nicht gemeinsam gegen gewisse Situationen stellen, haben wir keine Chance. Das ist erstmal das, was mich nachdenklich macht. Das ist nicht Bundesliga und das sind auch nicht wir. Mich ärgert der ganze Auftritt. Wir können es jetzt nicht auf die 18:11 Torschüsse beziehen. Ich glaube, wir haben heute als Mannschaft nicht das gebracht, was du bringen musst. Sorge mache ich mir nicht, aber trotzdem muss man sagen: So darfst du nicht auftreten. Wir waren vorher in einer schwierigen Situation und jetzt ist die Situation - auch wenn es rechnerisch noch möglich ist - ganz weit weg von uns.“

(zum Debütanten Jan-Luca Rumpf): „Ich finde, er hat es über weite Strecken gut gemacht. Mit dem ein oder anderen Fehler müssen wir leben und werden wir auch leben.“

Christian Strohdiek (Kapitän SC Paderborn): „Es hat einfach an allen Ecken ein bisschen gefehlt. Und dann kriegst du in der Liga auch Probleme.“

(zu Ausfällen): „Natürlich ist irgendwann eine Grenze erreicht. Aber daran hat es definitiv nicht gelegen, sondern daran, wie wir als Gemeinschaft aufgetreten sind. Davon war nicht viel zu sehen. Da auf einzelne Mannschaftsteile oder einzelne Spieler zu gehen, das auf gar keinen Fall. Wir haben als Team nicht funktioniert in der ersten Halbzeit. Da hat irgendwie jeder sein eigenes Ding gemacht. Dann läufst du so auch hinter Bremen hinterher.“

(zum Fast-Abstieg): „Das überlassen wir denen, die gut rechnen können. Wir wollen einfach unseren Fußball weiterspielen. Und das erfolgreich in den nächsten drei Spielen. Das ist unser Ziel in den letzten drei Spielen.“

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Wir haben heute einen sehr entschlossenen Auftritt hingelegt. Das war der Schlüssel.“

(Leistung in dieser Woche angedeutet?): „Wir haben gute Trainingseinheiten gehabt. Davon hatten wir aber schon viele in diesem Jahr. Es war für mich zu spüren, dass die Mannschaft grundsätzlich in der Lage ist, solche Spiele zu spielen, dem Druck stand zu halten. Wie so ein Spiel läuft, kann vorher natürlich nie sagen. Wir haben uns klare Marschrouten gesetzt. Die waren taktisch, die waren auch, wie wir mental das Spiel angehen wollen, wie wir auf Rückschläge reagieren wollen. Ich halte nichts davon, das dann im Spiel zu entscheiden. Dann war das deutlich zu sehen nach dem verschossenen Elfmeter, der mal wieder ein Schlag ins Gesicht war für uns. Dass wir dann das 1:0 schießen, den Druck aufrecht gehalten haben, das war sehr gut.“

(Gedanke nach dem verschossenen Elfmeter): „Scheiße und weiter. Es war nicht viel Zeit.“

(Lob für Davy Klaassen): „Braucht er nicht. Das ist das, was er für das Team tut. Extralob für Joshua Sargent, Yuya Osako und Maximilian Eggestein, was sie gelaufen sind, wie sie das zusammengehalten haben, wie sie immer wieder die Kompaktheit hergestellt haben, die Balance gehalten - dafür ein großes Lob. Und trotzdem Freude über zwei Tore von Davy - alles gut.“

(Wie lange darf die Mannschaft erleichtert sein): „Bis sie in Bremen aus dem Bus steigt. Wir müssen jetzt schon regenerieren. Wir sind immer noch einen direkten Abstiegsplatz. Jetzt aufgrund der schlechteren Tordifferenz, aber immer noch auf einen Abstiegsplatz. Wir können mitnehmen aus dem Spiel, dass wir Druck standhalten können. Aber gewonnen haben wir heute noch gar nichts. Wir müssen weitermachen. Am Dienstag kommen die Bayern. Das wird auch nicht leichteste Spiel. Und dann Mainz und Köln. Und wir brauchen auf jeden Fall noch Siege.“

Niclas Füllkrug (Werder Bremen): (zum Comeback) „Das war schön. Das war schon ein leicht emotionaler Moment, wenn man das am Ende registriert, wo man in diesen neun Monaten überall gestanden hat. Das war ja für mich auch nicht das erste Mal. Deswegen war es für mich schon ein besonderer Moment. Ich bin froh, dass mir die Mannschaft es in dem Sinne leicht gemacht hat und ich befreiter aufspielen konnte, weil wir schon einen kleinen Vorsprung hatten. Es war auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis mal wieder.“

Ihr Kommentar zum Thema

Reaktionen SC Paderborn - Werder Bremen (1:5)

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha