NRW

Reker will Corona-Ausnahmen für Kulturstätten

Gesundheit

Freitag, 16. Oktober 2020 - 17:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Köln. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) will Ausnahmen bei den Corona-Bestimmungen für große Veranstaltungsorte erreichen. „Ich habe dafür geworben, dass wir in Köln, wo wir beispielsweise mit der Philharmonie oder mit der Lanxess-Arena über sehr große Veranstaltungsstätten verfügen, mehr als 250 Teilnehmer zulassen können. Da gibt es erstklassige Hygienekonzepte, und das gilt auch für kleinere Kultureinrichtungen, die jetzt mit einer maximalen Kapazität von 20 Prozent konfrontiert sind“, sagte Reker am Freitag im Rathaus. Es seien bisher keine Ausbrüche in diesem Bereich bekannt. „Und deswegen ist es schwer zu akzeptieren, dass hier keine Ausnahmen gelten sollen.“

Henriette Reker (parteilos), Oberbürgermeisterin von Köln. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Für die Kölner Schulen wird die Wiedereinführung der Maskenpflicht nach dem Ende der Oktoberferien erwogen. „Wir prüfen, eine Maskenpflicht dann wiedereinzuführen“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Johannes Nießen. „Das muss natürlich in Abstimmung mit dem Land passieren, von daher ist da jetzt noch keine aktuelle Entscheidung getroffen, aber das wär eine Option. Das wär eine Möglichkeit zur Steuerung.“

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