NRW

Rentner getötet: Bekannter gesteht Raubmord mit Beil

Kriminalität

Mittwoch, 19. September 2018 - 12:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Hünxe. Für eine Beute von 1200 Euro soll ein 40-Jähriger einen Rentner in dessen Wohnung in Hünxe bei Wesel mit einem Beil ermordet haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, gestand der Inhaftierte, seinen langjährigen Bekannten von hinten erschlagen zu haben. Anschließend habe er einen Teil der Beute in einer Spielhalle verspielt. Demnach erklärte der Dachdecker in seiner Vernehmung, die Tat geplant zu haben. Er soll gelegentlich Arbeiten an Haus und Garten des 82-Jährigen erledigt haben.

Ein Schild "Polizei" ist zu sehen. Foto: Jan Woitas/Archiv

Der Rentner war nach Ermittlerangaben am vergangenen Samstag getötet worden. Demnach flüchtete der Verdächtige nach der Tat mit der Brieftasche des Witwers. Darin befanden sich rund 200 Euro Bargeld, die er in der Spielhalle verzockt haben soll. Zudem hob der mutmaßliche Täter den Ermittlern zufolge mit der EC-Karte des Opfers insgesamt 1000 Euro an zwei Geldautomaten ab. Dabei sei er von einer Sicherheitskamera gefilmt worden.

Diese Aufnahmen sowie Spuren am Tatort hätten die Polizei zu dem 40-Jährigen geführt. Der Deutsche wurde am Montagabend festgenommen. In seiner Wohnung fanden die Ermittler anschließend zwei Beile, die zunächst noch untersucht wurden.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.