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NRW

Reul für mildere Strafen bei Tempoverstößen auf Autobahnen

Verkehr

Freitag, 17. Juli 2020 - 19:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Harte Strafen für Raser in Tempo-30-Zonen, mehr Nachsicht für Geschwindigkeitsverstöße auf der Autobahn: NRW-Innenminister Herbert Reul wirbt in der Diskussion um den Bußgeldkatalog im Straßenverkehr für mildere Strafen bei Verstößen etwa auf Autobahnen. „Wer in Tempo-30-Zonen 21 Stundenkilometer zu schnell fährt, darf kein Pardon erwarten. Meine Position ist, dass dann der Führerschein entzogen werden muss“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag).

Herbert Reul (CDU) getikuliert. Foto: Caroline Seidel/dpa/Archivbild

Geschwindigkeitsverstöße auf der Autobahn seien hingegen anders zu bewerten. „Wenn jemand aus Versehen mit Tempo 126 unterwegs ist und wird geblitzt, weil nur 100 erlaubt ist, muss er meiner Meinung nach nicht beim ersten Mal gleich seinen Führerschein abgeben“, sagte der Minister. Hier würden „Punkte und ein spürbares Bußgeld“ ausreichen.

Nachdem der strenge Bußgeldkatalog des Bundes wegen eines Formfehlers außer Kraft getreten war, ringen Bund und Länder um eine einvernehmliche Neuregelung. Der neue Bußgeldkatalog sah unter anderem einen Monat Führerscheinentzug vor, wenn man innerorts 21 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt oder außerorts 26 km/h zu schnell.

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