NRW

Rheinische evangelische Jugend möchte mehr mitreden

Kirche

Sonntag, 6. Januar 2019 - 15:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Jugend möchte in der rheinischen evangelischen Kirche mehr mitreden. Es sollten verbindliche Formen der Teilhabe in Gemeinden und Gremien geschaffen werden, erklärten Teilnehmer zum Abschluss der ersten Jugendsynode der Evangelischen Kirche im Rheinland am Sonntag in Bad Neuenahr. Auch sollten künftig von den Kirchenkreisen mehr junge Menschen in die Landessynode entsendet werden. Seit Freitag berieten Vertreter der Kirchenjugend, Studenten, aber auch Mitglieder des Kirchenparlaments über selbst gesetzte Anliegen.

Präses Manfred Rekowski bekannte, der jungen Generation sei bislang zu wenig Raum und zu wenig Gestaltungsmöglichkeit gegeben worden. Die Jugendsynode machte sich auch für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und unkonventionelle, neue Gemeindeformen stark. Ob es nach der Premiere eine Fortsetzung geben wird, blieb offen.

Die Beschlüsse werden von der sich anschließenden Landessynode der evangelischen Kirche beraten, die bis Freitag (11. Januar) dauert. Das Kirchengebiet reicht von Teilen der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bis ins Saarland und nach Hessen. Weit mehr als die Hälfte der Mitglieder lebt in NRW.


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