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NRW

Richter wollen im Prozess um Verdeckungsmord Urteil sprechen

Prozesse

Freitag, 3. November 2017 - 00:58 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Siegen. Um einen vermeintlichen Mord an einem Zechkumpan zu vertuschen, soll ein Mann im Sauerland den bewusstlosen Zufallsbekannten in einen Fluss geworfen haben. Jetzt wird das Urteil erwartet.

Landgericht Siegen. Foto: Oliver Berg/Archiv

Im Prozess um den Verdeckungsmord an einem Zechkumpan im sauerländischen Finnentrop will das Landgericht Siegen heute das Urteil sprechen. Der Angeklagte soll den bewusstlosen Mann am Ufer des Bigge-Flusses abgelegt haben. Das Opfer rollte ins Wasser und ertrank. Er sei davon ausgegangen, dass der Mann vorher tot war, hatte der Deutsche russischer Abstammung gesagt.

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Hintergrund war ein Streit. Während eines Trinkgelages soll das spätere Opfer sexuell zudringlich geworden sein. Dabei sei es zur Auseinandersetzung gekommen. Dabei hatte er den Kontrahenten gewürgt.

Die Frage ist, wie das Gericht ein nach der Tat gemachtes Geständnis bewertet. Laut Verteidigung war bei der Vernehmung kein Dolmetscher dabei, obwohl die Muttersprache des Mannes russisch sei.

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