NRW

Rinderseuche in Betrieb in Vreden - 130 Tiere geschlachtet

Agrar

Dienstag, 9. Februar 2021 - 15:22 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Vreden. In einem Milchviehbetrieb im münsterländischen Vreden ist bei rund 130 Tieren die Rinderseuche BHV1 nachgewiesen worden. Die Tiere seien geschlachtet worden, der Betrieb geräumt, meldete der Kreis Borken, der sich zuvor mit dem Land abgestimmt hatte. „Diese Rinderseuche ist sehr ansteckend und daher anzeigepflichtig.“ Für den Menschen sei das Virus völlig ungefährlich. Ein Kreissprecher sagte am Dienstag auf dpa-Anfrage, Untersuchungen zum Infektionsgeschehen und möglichen Verbindungen zu anderen landwirtschaftlichen Betrieben seien noch im Gange, es gebe bisher keinen Hinweis darauf, dass andere Bestände betroffen seien.

Die Übertragung des Virus erfolge meist direkt von Tier zu Tier, aber auch eine indirekte Übertragung über Personen, Kleidung oder Gerätschaften sei möglich. Das Bovine Herpesvirus trete vereinzelt in NRW auf, es handele sich aber nicht um ein Massenphänomen, schilderte der Kreissprecher. Ein infiziertes Rind bleibe lebenslang Virusträger. Betriebe müssten regelmäßig auf das Virus testen. Bei einer solchen Routine-Prüfung sei der Fall in Vreden entdeckt worden, über den auch die „Münsterland Zeitung“ berichtete.

© dpa-infocom, dpa:210209-99-367738/2

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