Rückkehr in die Schulen: Auch Förderschüler zuerst

dpa/lnw Dortmund/Düsseldorf. Wenn am Montag in Nordrhein-Westfalen schrittweise der Präsenzunterricht beginnt, gehören auch Förderschüler zu den ersten Rückkehrern. Den Schülern mit Behinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf müsse ein besonderes Augenmerk gelten, forderten mehrere Verbände. Viele seien in der Pandemie durchs Netz gefallen, manche hätten wochenlang keinen Unterricht erhalten, betonte die Landeselternkonferenz.

Rückkehr in die Schulen: Auch Förderschüler zuerst

Schüler einer Grundschule sitzen mit Abstand in ihrem Klassenraum. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archiv

Jungen und Mädchen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf seien seit Pandemiebeginn „vom Zugang zu Bildung abgedrängt“ worden, sagte der Vorstand von Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen, Bernd Kochanek. Der Elternverband mittendrin berichtete, je nach Lehrkraft und Schule seien sie in den Regelschulen unterschiedlich gut einbezogen worden. Bei den Förderschulen habe es aber „nicht wenige“ Schüler gegeben, die monatelang gar nicht im Klassenraum waren und kaum Unterricht hatten.

Am Montag sollen zunächst Grund- und Förderschüler der Primarstufe im Wechselmodell und mit halbierter Klassenstärke zurück in die Klassenräume kommen. Das gilt auch für Jahrgänge, die vor ihrem Schulabschluss stehen.

© dpa-infocom, dpa:210221-99-528633/2