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NRW

Ruhrgebiet soll fit gemacht werden für den Klimawandel

Umweltpolitik

Montag, 8. Juli 2019 - 18:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Essen. Zwei millionenschwere Großprojekte sollen das Ruhrgebiet bis 2030 grüner machen und es besser an den Klimawandel anpassen. Im Rahmen der Ruhrkonferenz präsentierten am Montag das NRW-Umweltministerium und die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband in Essen zwei Leitprojekte, über deren Umsetzung das Landeskabinett im Oktober entscheiden wird.

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Foto: Henning Kaiser/Archivbild

Bei dem Projekt „Offensive Grüne Infrastruktur 2030“ geht es unter anderem um die Schaffung weiterer Grünflächen durch Renaturierung und Entsiegelung bebauter Flächen. Auch sollen wertvolle Brachflächen erhalten werden. Ziel sei vor allem der Erhalt der Artenvielfalt sowie eine Milderung der Folgen des Klimawandels, sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Ein Zentrum „Grüne Infrastruktur“ soll als Anlaufstelle dienen und die Vernetzung befördern. Insgesamt sollen für dieses Projekt mehr als 50 Millionen Euro aufgewendet werden.

Auch im zweiten Projekt geht es darum, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Unter anderem soll dabei das Regenwasser von befestigten Flächen nicht mehr in die Kanalisation gelangen, sondern vor Ort versickern oder im Boden gespeichert werden. Ziel sei die Abkoppelung von 25 Prozent der befestigten Flächen vom Kanalnetz, sagte der Vorstandsvorsitzende der Emschergenossenschaft, Prof. Uli Paetzel. Geplant ist auch, die Verdunstung in den Innenstädten zu erhöhen, um im Sommer gefährlich hohe Temperaturen zu senken. Insgesamt sollen hier jährlich bis 2030 rund 10 Millionen Euro in die Maßnahmen investiert werden.

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