Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Rund 400 Knöllchen für E-Scooter in Köln und Düsseldorf

Verkehr

Sonntag, 24. November 2019 - 10:28 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln/Düsseldorf. Sie gehören in deutschen Großstädten mittlerweile fest zum Straßenbild. Doch wenn die E-Scooter wild im Weg herumstehen, sorgt das für Ärger. Die Städte bekämpfen das mit Knöllchen.

So abgestellte Scooter werden leicht zur Stolperfalle - nicht nur für Blinde und Sehbehinderte. Foto: Zacharie Scheurer/Archiv

Weil Nutzer E-Scooter falsch abstellen, haben die Ordnungsämter in den Metropolen Köln und Düsseldorf bereits rund 400 Knöllchen verteilt. In Düsseldorf sind bis Ende Oktober mindestens 290 Strafzettel ausgestellt worden, in Köln waren es bis Mitte November knapp 110, wie die Stadtverwaltungen auf Anfrage mitteilten.

Die Kosten - üblicherweise zwischen 10 und 20 Euro pro Knöllchen - tragen in den meisten Fällen bislang die Anbieter der Mietfahrzeuge. Lime kündigte nun jedoch an, Knöllchen künftig an die Nutzer weiterzugeben - bei der Konkurrenz passiert das bislang höchstens vereinzelt. In der Hauptstadt Berlin scheinen die Falschparker noch deutlich stärker ein Problem zu sein: Dort nahm allein das Ordnungsamt Berlin-Mitte in den vergangenen drei Wochen mehr als 1200 Anzeigen wegen falsch abgestellter E-Tretroller auf.

Viele Städte - darunter auch Köln - haben zuletzt die Verbotszonen ausgeweitet, in denen E-Scooter nicht abgestellt werden dürfen - bei Großveranstaltungen wie Messen oder Karneval gibt es zusätzlich temporäre Verbote. Außerdem wurde die Erteilung von Bußgeldern angekündigt, wenn abgestellte Roller Gehwege behindern - etwa für Rollstühle oder Kinderwagen.

Ihr Kommentar zum Thema

Rund 400 Knöllchen für E-Scooter in Köln und Düsseldorf

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha