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NRW

SPD: Nachbesserung bei Corona-Soforthilfe für Künstler

Landtag

Freitag, 17. April 2020 - 12:10 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag fordert eine Nachbesserung bei der Unterstützung für von der Corona-Krise betroffene Künstler. Aus dem Soforthilfeprogramm des Kulturministeriums hätten nur 3000 von 17.000 Anträgen berücksichtigt werden können, erklärte die SPD-Fraktion am Freitag.

Das Logo der SPD. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Weil die Anträge nach der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet wurden, gingen Tausende leer aus - der Topf von fünf Millionen Euro war schnell leer. Aus dem Sonderprogramm des Kulturministeriums erhielten 3000 Künstler eine Einmalzahlung von bis zu 2000 Euro. Weil Theater, Kulturzentren und Konzerthallen geschlossen sind, können freischaffende Künstler seit Wochen nicht auftreten. Die SPD fordert nun, „alle gerechtfertigten Anträge“ sollten bewilligt werden. Dies sei allerdings mit Kosten von weiteren 23 Millionen Euro verbunden.

In einem offenen Brief an die Landesregierung hatten rund 170 Kulturschaffende die Vergabepraxis kritisiert. Als wenige Tage nach dem Start des Programms am 20. März schon über 10.000 Anträge eingegangen seien, sei klar gewesen, dass das Geld nur für einen Bruchteil der Antragsteller reichen würde.

Das Kulturministerium hatte erklärt, das Land setze sich beim Bund dafür ein, dass im Rahmen des Soforthilfeprogramms des Bundes in geeignetem Umfang auch die Einnahmeausfälle von Künstlern geltend gemacht werden könnten. Falls das nicht möglich sein sollte, werde über eine NRW-spezifische Lösung nachgedacht. Die hohe Zahl der Anträge, die nicht hätten berücksichtigt werden können, verdeutlichten den Bedarf für eine Unterstützung.

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