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NRW

Säugling erfror fast in Mülltüte: Mutter vor Gericht

Prozesse

Freitag, 22. November 2019 - 13:07 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Hagen. Eine Frau bringt heimlich ein Baby zur Welt und versteckt es in einer Mülltüte. In letzter Sekunde wird das Kind gefunden. Vor Gericht legt die Frau ein Geständnis ab.

Nach dem Fund eines fast erfrorenen Säuglings in einer Mülltüte muss sich die Mutter seit Freitag vor dem Hagener Schwurgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft der 31-jährigen Deutschen aus Kierspe versuchten Totschlag vor. Laut Anklage brachte die Frau das Mädchen im Juni heimlich im Badezimmer zur Welt. Danach soll sie es in Handtücher gewickelt und in einen vor der Haustür stehenden Müllbeutel gesteckt haben. Nach ihrer Rückkehr in die Wohnung war ihr Freund auf Blutungen aufmerksam geworden. Die Frau kam in die Klinik, die Polizei fand schließlich das bereits stark unterkühlte Kind. Zu Prozessbeginn räumte die Angeklagte den äußeren Tatablauf ein.

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