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NRW

Sami A. will vor Gericht Rückkehr nach Deutschland erreichen

Extremismus

Freitag, 13. Juli 2018 - 16:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Gelsenkirchen. Der trotz eines Verbots nach Tunesien abgeschobene Ex-Leibwächter von Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden will vor Gericht seine Rückkehr nach Deutschland erreichen. Der Tunesier habe einen Eilantrag eingereicht, der darauf abziele, nach Deutschland zurückgeholt zu werden, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen am Freitag. Die dafür zuständige Kammer beabsichtige noch im Laufe des Tages über den Antrag zu entscheiden. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Der von den Sicherheitsbehörden als islamistischer Gefährder eingestufte Sami A. war am Freitagmorgen in Begleitung von Bundespolizisten mit einer Chartermaschine von Düsseldorf aus in sein Heimatland geflogen worden. Erst am Donnerstag hatte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden, dass Sami A. vorerst nicht abgeschoben werden dürfe. Sein Abschiebeverbot hatte das Gericht mit fehlender Sicherheit für Sami A. vor Folter in Tunesien begründet. Das für die Abschiebung zuständige NRW-Flüchtlingsministerium erklärte, es habe keine Kenntnis von dem Abschiebeverbot gehabt.

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