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Schalke-Sportvorstand: Geht nicht um „Was wäre wenn“

Fußball

Sonntag, 13. Dezember 2020 - 16:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Gelsenkirchen. Sportvorstand Jochen Schneider will sich nicht mit einem möglichen Abstieg des Krisenclubs FC Schalke 04 und den dann finanziellen Folgen beschäftigen. „Es macht heute keinen Sinn, darüber zu sprechen, was wäre wenn und was wäre insbesondere im negativen Fall“, sagte Schneider dem TV-Sender Sky vor dem Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg am Sonntag.

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: Marius Becker/dpa

Es gebe zwei Ebenen. Die eine sei die sportliche. „Da sollten wir alle Zeit, alle Energie daran verwenden, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, betonte Schneider und fügte hinzu: „Die andere Ebene ist die, dass wir wie jeder Verein, der im Februar, März in der unteren Hälfte der Tabelle steht, verpflichtet sind, entsprechende Arbeiten zu verrichten, die das Lizenzierungsverfahren erfordert. Sei es für die 1. Liga oder für die 2. Liga. Das ist ein ganz normaler Prozess, den jedes Jahr viele Vereine machen müssen. Das wird auch Schalke 04 diese Saison tun müssen.“

Gleichzeitig verteidigte Schneider das emotionale Schreiben an die Mitglieder und Fans, in dem der Club unter der Woche um Zusammenhalt geworben hatte. Gleichzeitig hatte der Club ein faires Miteinander eingefordert. Es sei eine Grenze überschritten worden, „wenn Einzelne namentlich zum Buhmann ausgerufen oder zum Alleinschuldigen erklärt werden sollen“, hieß es in dem Brief. „Es war an der Zeit, diesbezüglich etwas zu sagen. Denn nichts zu tun, bringt am Ende auch nichts“, sagte Schneider, der bei den Anhängern mitunter in der Kritik steht. Um ihn gehe es dabei nicht, das sei ohnehin Sache des Aufsichtsrats. „Einzelne Posten oder Positionen sind nicht entscheidend. Es geht um diese Spiele, die vor der Brust sind“, betonte Schneider

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