Schlachthöfe müssen Mitarbeiter zweimal pro Woche testen

dpa/lnw Düsseldorf. Nach hohen Infektionszahlen in Schlachtbetrieben in Nordrhein-Westfalen müssen die Mitarbeiter jetzt zweimal pro Woche getestet werden. Die neue Regel zur Eingrenzung der Corona-Pandemie gilt ab Juli.

Schlachthöfe müssen Mitarbeiter zweimal pro Woche testen

Eine Virologin untersucht Proben auf das Coronavirus. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild

Ab heute müssen die Betriebe in der nordrhein-westfälischen Fleischindustrie ihre Mitarbeiter zweimal in der Woche auf das Corona-Virus testen lassen. Das schreibt eine Allgemeinverfügung des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Von der Vorgabe des Landesgesundheits- und -Arbeitsministeriums, die ab dem 1. Juli gilt, sind Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten betroffen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen nur eigene Arbeiter unter Vertrag hat oder Werksarbeiter.

Grund für die Anordnung sind erhöhte Infektionszahlen bei Beschäftigen in einem Schlachtbetrieb der Firma Westfleisch in Coesfeld und zuletzt bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Die Infektionsherde hatten zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den Kreisen Coesfeld, Gütersloh und Warendorf geführt.