Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Schlechtes Zeugnis fürs Revier: „Kein Aufholprozess“

Wirtschaft

Montag, 15. Oktober 2018 - 13:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Das Ruhrgebiet kommt einer Studie zufolge bei der Bewältigung des Strukturwandels kaum voran. „Das Ruhrgebiet hat am Boom der deutschen Städte seit der Jahrtausendwende nicht teilgenommen“, sagte der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, am Montag in Düsseldorf. Auf vielen Feldern hinke das Revier hinterher. „Es gibt bislang keinen Aufholprozess“, sagte Hüther. Der industrielle Kern des Ruhrgebiets schrumpfe ungebremst. Das IW hatte im Auftrag der NRW-Unternehmensverbände die wirtschaftliche Lage des Reviers unter die Lupe genommen.

Armin Laschet (CDU, r), Ministerpräsident NRW, und Andreas Pinkwart (FDP), Wirtschaftsminister von NRW. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Die Region leide unter vielfältigen Problemen. Die Kommunen seien hoch verschuldet, die Arbeitslosigkeit sei weit höher als in anderen städtischen Gebieten, in die Verkehrsinfrastruktur sei seit Jahrzehnten viel zu wenig investiert worden. Die Studie zählt aber auch positive Entwicklungen auf. Dazu zählen die dichte Hochschullandschaft, ein unterdurchschnittlicher Fachkräftemangel und eine relativ gute Position bei der Digitalisierung.

Ihr Kommentar zum Thema

Schlechtes Zeugnis fürs Revier: „Kein Aufholprozess“

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha