NRW

Schulbus-Crash: Fahrer soll unter Drogen gestanden haben

Prozesse

Freitag, 10. Januar 2020 - 01:58 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Paderborn. Viele verletzte Kinder und Erwachsene, der Bus ein Wrack: Nach einem schlimmen Unfall mit einem Schulbus in Ostwestfalen steht nun der Fahrer vor Gericht. Er soll mit Drogen im Blut am Steuer gesessen und den Bus vor einen Baum gesetzt haben.

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia neben Aktenordnern. Foto: Volker Hartmann/dpa/Archivbild

Unter Drogeneinfluss soll ein Schulbusfahrer in Lichtenau bei Paderborn einen Unfall mit vielen Verletzten gebaut haben. Heute steht er deshalb wegen fahrlässiger Körperverletzung und vorsätzlicher Straßengefährdung vor dem Amtsgericht. Unter den 30 Verletzten, über die die Polizei nach dem Unfall am 2. April berichtete, waren viele Schulkinder. Einige erlitten Gehirnerschütterungen, Prellungen sowie Platz- und Schnittwunden. Eine 50-Jährige Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Auch eine Zehnjährige galt damals als schwer verletzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, aufgrund der Drogen und aus Unachtsamkeit mit dem gut besetzen Bus von der Straße abgekommen zu sein. Er war dann mit einem Baum kollidiert. Die Seite des Busses wurde aufgerissen, die Front zerfetzte, Scheiben zersplitterten.


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