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NRW

Schulze wirft NRW Blockadehaltung bei Windenergie vor

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Dienstag, 4. Februar 2020 - 13:19 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat der nordrhein-westfälischen Landesregierung eine Blockadehaltung beim Ausbau der Windenergie vorgeworfen. NRW habe „starke industrielle Wurzeln“, die es zu erhalten gelte, sagte Schulze am Dienstag in Düsseldorf. Ein Ausstieg aus der Kohle müsse auch einen Einstieg in die Erneuerbaren Energien bedeuten. Bereits jetzt entschieden sich Unternehmen, in anderen Bundesländern Standorte aufzubauen, weil dort regenerative Energie vorhanden sei, sagte die Ministerin.

Svenja Schulze (SPD), Bundesumweltministerin, schaut in die Kamera. Foto: Kay Nietfeld/dpa

SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty rief die von Armin Laschet (CDU) geführte Koalition dazu auf, Druck auf Energiekonzerne zu machen. Die Unternehmen sollten Entschädigungszahlungen, die sie im Rahmen des Kohleausstiegs bekommen, vor Ort reinvestieren.

Mit Blick auf die Proteste gegen das neue Steinkohlekraftwerk Datteln 4 vom Wochenende äußerte sich Schulze besorgt. Ihr mache die zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft große Sorgen. „Ich würde mir da mehr Miteinander und Diskussion wünschen als solche Protestaktionen“, sagte Schulze.

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