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Seoane rechnet mit Diaby-Verbleib

Fußball

Montag, 27. Juni 2022 - 14:24 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Leverkusen. Trainer Gerardo Seoane geht fest von einem Verbleib von Offensiv-Star Moussa Diaby beim Bundesligisten Bayer Leverkusen aus. „Wir wissen, dass im Fußball Dinge passieren können, die wir nicht beeinflussen können. Aber ich bin überzeugt davon, dass Moussa bei uns bleibt“, sagte der Schweizer nach dem ersten Teamtraining vor der neuen Saison am Montag.

Leverkusens Cheftrainer Gerardo Seoane kommt auf den Platz. Foto: Tim Rehbein/dpa

„Moussa ist sehr glücklich hier. Er weiß, was er am Verein hat und bekommt die richtige Wertschätzung von uns allen“, sagte Seoane: „Deshalb mache ich mir wenig Sorgen, dass da etwas ist, von dem wir nicht wissen.“ Der französische A-Nationalspieler soll von mehreren europäischen Top-Clubs beobachtet werden, Bayer würde ihn aber sicher nicht für deutlich weniger als 100 Millionen Euro abgeben.

Im Fall des abwanderungswilligen Chilenen Charles Aranguiz rechnet Seoane ebenfalls mit einem Verbleib. Der zuletzt an Werder Bremen ausgeliehene Mitchell Weiser, der am Montag etwas überraschend mittrainierte, wird aber wohl noch gehen. „Es ist im Interesse des Spielers, weiterhin spielen zu können“, sagte Seoane: „Die nächsten zwei, drei Wochen werden zeigen, wohin sein Weg geht.“ Auch Ex-Nationalspieler Nadiem Amiri, der nach Leihende in Genua zum Individualtraining da war, könnte und dürfte noch gehen.

Der Auftakt fand derweil ohne Neuzugänge statt, da der einzige Neue, das tschechische Offensiv-Talent Adam Hlozek wegen seiner Länderspiel-Einsätze noch Urlaub hat. Auch sein Landsmann, Torjäger Patrik Schick, fehlte nach einem kleinen Eingriff an der Leiste in der Sommerpause, soll aber dieser Tage einsteigen. Die zum Saisonende verletzten Jeremie Frimpong, Timothy Fosu-Mensah, Karim Bellarabi und Kerem Demirbay waren derweil alle beim Auftakt dabei. Amine Adli soll laut Seoane in zwei bis drei Wochen ins Teamtraining einsteigen.

Noch nicht dabei waren die Südamerikaner Paulinho und Aranguiz. Der Brasilianer konnte kranheitsbedingt noch nicht aus der Heimat zurückreisen, der Chilene wegen Transportproblemen.

© dpa-infocom, dpa:220627-99-818725/3

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