Sicherheit auf dem Schulweg: Immer weniger Schülerlotsen

dpa/lnw Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen gibt es immer weniger Schülerlotsen, teilweise mussten sogar schon Dienste auf dem Schulweg eingestellt werden. Sorgten im vergangenen Jahr insgesamt 3742 Schüler und Erwachsene landesweit für die Sicherheit auf dem Schulweg, so waren es im Jahr zuvor noch 130 mehr, wie die Landesverkehrswacht NRW mitteilte. 2013 engagierten sich sogar noch rund 500 Erwachsene und Schüler mehr im Ehrenamt für diese Aufgabe.

Sicherheit auf dem Schulweg: Immer weniger Schülerlotsen

Ein Verkehrshelfer (Schülerlotse) steht an einem Fußgängerüberweg und überwacht den Schulweg der Kinder. Foto: Bodo Schackow/Archiv

Schüler ab 13 Jahren dürfen Lotsen werden, um den Weg für jüngere Schüler sicher zu machen. In NRW hat es seit 65 Jahren auf Schulwegen mit Lotsendienst keinen schweren oder tödlichen Unfall gegeben. Das Thema soll am Mittwoch in Düsseldorf auch im Landtag beraten werden.