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NRW

Sicherheitslücken in Tihange: Kritiker sehen sich bestätigt

Atom

Donnerstag, 1. Februar 2018 - 14:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Aachen. Nach Medienberichten über vermehrte Schnellabschaltungen wegen sogenannter „Precurser“-Fälle (deutsch: Vorbote) im belgischen Atomkraftwerk Tihange sehen sich Kraftwerkskritiker aus der Aachener Region bestätigt. Er sei froh, dass es einem Fernsehteam gelungen sei, weitergehende Sicherheitslücken in Tihange aufzudecken, sagte Städteregionschef Helmut Etschenberg am Donnerstag. Das Ausmaß der Bedrohung sei zunächst nicht einzuschätzen. Aber nach Expertenmeinung sei die statistische Häufung bedenklich, sagte Etschenberg.

Die drei Kühltürme des Kernkraftwerks im belgischen Tihange. Foto: Rainer Jensen/Archiv

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WDR-Hörfunk und das ARD-Magagzin „Monitor“ hatten berichtet, dass es im Reaktor Tihange 1 eine deutliche Häufung solcher Fälle gegeben habe, in denen eine gravierende Störung möglich gewesen sei. Den Redaktionen liege ein entsprechendes Schreiben der belgischen Atomaufsicht (FANC) vor. Demnach gab es in den Jahren 2013 bis 2015 insgesamt acht solcher Ereignisse im Meiler 1. Das Kraftwerk liegt rund 70 Kilometer von Aachen entfernt.


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