Soforthilfe-Betrug in zwei Fällen: 34000 Euro Schaden

dpa/lnw Düsseldorf. Mit gefälschten Websites haben Betrüger in mindestens zwei Fällen Gelder des Corona-Soforthilfeprogramms erbeutet und damit einen Schaden von etwa 34 000 Euro angerichtet. Es sei gut möglich, dass sich diese Zahlen noch weiter nach oben entwickelten, da die Ermittlungen noch andauerten, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Montag in Düsseldorf. Von mehr als 900 Anzeigen, die mittlerweile bei der Polizei eingegangen sind, sei bislang ein Viertel intensiver geprüft worden. Einige Anzeigen hätten sich erledigt, da sich herausgestellt habe, dass Antragsteller lediglich durch die Unterbrechung der Auszahlung etwas länger auf ihr Geld hätten warten müssen.

Soforthilfe-Betrug in zwei Fällen: 34000 Euro Schaden

Ein Frau schaut auf eine gefälschte Internetseite. Foto: Martin Gerten/dpa/Illustration

Über Ostern war das Corona-Soforthilfeprogramm des Landes NRW für rund eine Woche gestoppt worden, nachdem Betrugsversuche festgestellt wurden. So hatten Betrüger täuschend ähnliche Webseiten mit Antragsformularen gebaut, um die Daten von Antragstellenden abzufischen. Mitte April ist das Hilfsprogramm mit einer zusätzlichen Sicherheitsabfrage der Kontodaten erneut gestartet worden.