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NRW

„Sprayer von Zürich“: Wieder Ärger mit der Justiz

Prozesse

Donnerstag, 1. Februar 2018 - 13:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Harald Naegeli, der berühmte „Sprayer von Zürich“, hat wieder Ärger mit der Justiz. Weil der Künstler unter anderem die „Nordrhein-westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste“ in Düsseldorf mit Flamingo-Figuren verziert haben soll, muss er nun vor Gericht. Zu einem Prozesstermin am Amtsgericht sei er allerdings nicht erschienen, bestätigte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag Medienberichte.

Land - und Amtsgericht Düsseldorf. Foto: Marius Becker/Archiv

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Der 78-Jährige, der trotz breiter Proteste von Künstlern wegen seiner Sprayerei sogar schon im Gefängnis saß, soll sich derzeit in der Schweiz in einer Reha-Klinik befinden. „Die Polizei behauptet, dass er das war. Er selbst hat dazu bislang geschwiegen“, sagte sein Verteidiger Gerhard Schaller auf dpa-Anfrage. Naegeli wäre um ein Haar in Abwesenheit zu 600 Euro Strafe verurteilt worden, berichtete Schaller. Nur weil die Ladung zum Prozesstermin dem Künstler nicht ordnungsgemäß zugestellt worden sei, gebe es nun einen neuen Anlauf.


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