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NRW

Stadt benennt Platz zum Gedenken an NSU-Opfer Kubasik

Extremismus

Freitag, 8. November 2019 - 17:58 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Zum Gedenken an das NSU-Opfer Mehmet Kubasik hat die Stadt Dortmund am Freitag einen Platz nach dem türkischstämmigen Kioskbetreiber benannt. Der dreifache Vater war im Alter von 39 Jahren am 4. April 2006 von der rechtsextremen Terrorzelle NSU in seinem Laden in Dortmund ermordet worden. Der „Mehmet-Kubaşık-Platz“ wurde im Beisein der Familie Kubasik, des türkischen Generalkonsuls Şener Cebeci und der Ombudsfrau für die NSU-Opferfamilien, Barbara John, benannt.

„Mehmet Kubaşık war einer von uns und Teil unserer gemeinsamen Gesellschaft und Heimat“, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) laut einer Mitteilung der Stadt. Die Platzbenennung sei eine stete Mahnung, „dass wir alle in Dortmund uns stets wachsam, konsequent und mit allen Kräften gegen alle rechtsextremen Strömungen stellen müssen“.

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