Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Städtebund NRW: „Innenstädte wie ausgestorben“

Gesundheit

Freitag, 20. März 2020 - 14:40 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Städte- und Gemeindebund NRW hat den Eindruck, dass in der Corona-Krise die Appelle von Bundeskanzlerin, Ministerpräsident und Bürgermeistern zunehmend durchdringen. „Aus vielen Städten und Gemeinden wird uns berichtet, die Innenstädte seien wie ausgestorben“, erklärte Verbandssprecher Philipp Stempel am Freitag auf Anfrage. Die Lage bleibe aber bitterernst. „Noch immer gibt es viel zu viele, die sich fahrlässig verhalten und in Gruppen unterwegs sind.“

Geschlossenes Kinderkarussel in der leeren Dortmunder Innenstadt. Foto: Bernd Thissen/dpa

Ob die bisherigen Verbote ausreichten, hänge vom Verhalten der Menschen ab. „Die nächsten Stunden und Tage werden zeigen, ob nachgesteuert werden muss. Extrem hilfreich wären dafür einheitliche Vorgaben von Bund und Ländern.“

Um das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren, müsste notfalls auch eine Ausgangssperre verhängt werden. „Entscheidend sein wird auch hier das Verhalten der Menschen in den kommenden Tagen und Stunden.“ Dann zeige sich, ob die bereits erlassenen Verbote und Appelle ausreichend Wirkung entfalten.

Ihr Kommentar zum Thema

Städtebund NRW: „Innenstädte wie ausgestorben“

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha