NRW

Städtetag: Bund und Land müssen Transportkosten übernehmen

Gesundheit

Montag, 25. Januar 2021 - 05:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Für den Transport von nicht mobilen Menschen in die Impfzentren sollen Bund und Land die Kosten übernehmen. Das fordert der Geschäftsführer des nordrhein-westfälischen Städtetages, Helmut Dedy. „Diese Menschen brauchen, wenn sie nicht mobil sind und keine Fahrgelegenheit haben, einen Fahrdienst. Hilfsorganisationen können das übernehmen, Taxigutscheine sind möglich. Die Städte kümmern sich auch um die Organisation“, sagte Helmut Dedy der Deutschen Presse-Agentur. „Denn solche Fahrdienste gehören zur Impfung dazu.“

Mit gutem Grund können sich laut Dedy zuerst gefährdete Menschen und Hochbetagte impfen lassen. „Umso dringlicher ist es, dass das Land gerade für ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, Hürden aus dem Weg räumt.“

Am Montag ab 8.00 Uhr ist für die rund 1,2 Millionen zu Hause lebenden über 80-Jährigen eine Terminreservierung für die Corona-Schutzimpfung möglich. Geimpft werden soll ab dem 8. Februar. Die Terminvergabe geht per Hotline zwischen 8.00 und 22.00 Uhr oder über das Internet (www.116117.de). Wer im rheinischen Teil von NRW lebt, soll die kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 01 wählen, Menschen in Westfalen die ebenfalls kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 02. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen.

© dpa-infocom, dpa:210125-99-156239/3

Ihr Kommentar zum Thema

Städtetag: Bund und Land müssen Transportkosten übernehmen

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha