Stichelei vor Stichwahl in Köln

dpa/lnw Köln. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat eine Kampfansage ihres SPD-Herausforderers Andreas Kossiski mit Verweis auf dessen Alter pariert. „Die Zeiten, in denen ältere Herren darüber bestimmen, wann Frauen zuhause sitzen und wann nicht, sind vorbei. Ich habe noch viel vor, keine Sorge“, twitterte die parteilose Politikerin am Dienstag. Zuvor hatte Kossiski (62) im „Kölner Stadt-Anzeiger“ erklärt, er werde Reker (63) „in den Ruhestand schicken“.

Stichelei vor Stichwahl in Köln

Henriette Reker (parteilos), Oberbürgermeisterin von Köln. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Die Amtsinhaberin lag bei der Wahl am Sonntag mit 45,1 Prozent der Stimmen in der Gunst der Wähler zwar deutlich vorn, die absolute Mehrheit verfehlte sie allerdings. Der Landtagsabgeordnete Kossiski erreichte mit 26,8 Prozent den zweiten Platz. In der Stichwahl am 27. September kommt es nun zum Duell.