Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Streit um Elch vor Gericht: Jagd-Reisender will Geld zurück

Prozesse

Freitag, 13. September 2019 - 03:48 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Mönchengladbach. Ein Reiseveranstalter verspricht einem Jäger einen Elch in Weißrussland. Der Jäger will das Tier nicht getroffen haben - und fordert Schadenersatz.

Ein Elch steht im hohen Schilf. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Um einen Jäger aus dem Kreis Steinfurt und einen Elch in Weißrussland geht es heute(11.00 Uhr) in einem Prozess am Amtsgericht Mönchengladbach. Der Jäger verklagt einen Veranstalter für Jagdreisen auf Schadenersatz für einen nach seiner Meinung nach nicht geschossenen Elch. Das Reiseunternehmen hatte sich nach Angaben des Gerichts verpflichtet, dem Kläger und einem weiteren Jäger die Chance zu bieten, einen Elch zu erlegen. Sollte der Kläger keine Gelegenheit bekommen, „einen Elch zu beschießen“, sollte es 1500 Euro des Reisepreises zurückgeben.

Der Kläger behauptet den Gerichtsangaben zufolge, er habe zwar bei der Jagd auf einen Elchbullen mit geringerem Trophäengewicht geschossen, den aber nicht getroffen. Der Reiseveranstalter behauptet dagegen, der Kläger habe den Elch getroffen. Das Tier sei kurz danach von einem Treiber angeschossen aufgefunden worden und in einem Sumpfgebiet verendet. Das Paket mit der zugeschickten Trophäe hatte der Jäger später nicht angenommen, weil es nicht „seine“ sei.

Ihr Kommentar zum Thema

Streit um Elch vor Gericht: Jagd-Reisender will Geld zurück

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha