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NRW

Streit um Unterarm-Tattoo bei Polizeibewerber geht weiter

Prozesse

Dienstag, 8. Mai 2018 - 05:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Streit um die Unterarm-Tätowierung eines Polizei-Anwärters geht an diesem Dienstag (10.00 Uhr) in eine weitere Runde. Das Land hatte den Mann wegen einer Löwenkopf-Tätowierung zunächst nicht zur Ausbildung zugelassen. Dagegen hatte der sich vor dem Verwaltungsgericht im Eilverfahren erfolgreich zur Wehr gesetzt. Jetzt beginnt das Hauptverfahren am Verwaltungsgericht.

Trotz inzwischen erfolgreich absolvierter Ausbildung hat das Land NRW den 25-Jährigen aber nur unter Vorbehalt in das Beamten-Verhältnis übernommen: Sollte das Land im Hauptverfahren doch noch siegen, droht ihm die Entlassung.

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Zur Begründung heißt es, die im Sommer sichtbare Tätowierung beeinträchtige die Autorität von Polizisten. Daran hatte das Gericht schon im Eilverfahren erhebliche Zweifel. Es halte diese Praxis für rechtswidrig. Die Zunahme von Tätowierungen gerade an den Armen deute auf einen gesellschaftlichen Wandel hin.

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