NRW

Studie: Mietanstieg in NRW hat sich 2017 verlangsamt

Wohnen

Mittwoch, 19. September 2018 - 17:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Anstieg der Mieten in nordrhein-westfälischen Großstädten hat sich einer Studie für den Wohnungskonzern LEG zufolge im vergangenen Jahr verlangsamt. Im Schnitt seien die Mieten der 2017 angebotenen Wohnungen um 2,6 Prozent gestiegen, teilte die LEG am Mittwoch mit. Im Vorjahr habe der Anstieg noch 4,0 Prozent betragen.

Die Zentrale des Immobilienkonzerns LEG in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Foto: Maja Hitij/Archiv

Im Durchschnitt wurden demnach 2017 bei Neuvermietungen 6,67 Euro pro Quadratmeter verlangt, 17 Cent mehr als im Jahr zuvor. Die höchsten Mieten mit durchschnittlich 10,71 Euro pro Quadratmeter hätten Vermieter bei Neuabschlüssen in Köln gefordert. In Düsseldorf (10,00 Euro) und Münster (9,80 Euro) waren die sogenannten Angebotsmieten nicht viel geringer. Deutlich weniger wurde in Gelsenkirchen (5,49 Euro), Duisburg (5,83 Euro) und Wuppertal (6,08 Euro) verlangt.

Für die Studie waren rund 270 000 Mietangebote in zwölf Städten ausgewertet worden.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.