Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Studie: Motorradschutzkleidung verhindert Todesfälle nicht

Verkehr

Dienstag, 30. Juli 2019 - 13:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Münster. Motorradfahrer profitieren laut einer Studie nicht von den allgemeinen Fortschritten in der Verkehrssicherheit. So verhindert die übliche Schutzkleidung mit Protektoren bei einem Aufprall auf ein Hindernis bereits ab einer Geschwindigkeit über 25 Stundenkilometer keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die die Unfallforschung der Versicherer (GDV) am Dienstag in Münster vorstellte.

Ein Motorradfahrer fährt auf einer Landstraße. Foto: Peter Steffen/Archivbild

„Wir müssen klar sagen, dass keine praktikable Schutzkleidung in der Lage ist, bei einem Aufprall mit üblicher Landstraßengeschwindigkeit eine tödliche Verletzung zu verhindern“, sagte der Leiter der Unfallforschung, Siegfried Brockmann. 2018 starben bundesweit 619 Motorradfahrer im Straßenverkehr.

Das große Verbesserungspotenzial sitze auf dem Motorrad, sagt Brockmann: Zwei Drittel aller getöteten Motorradfahrer auf Landstraßen hätten den Unfall selbst verursacht. Der Experte sprach sich daher für ein verpflichtendes Fahrsicherheitstraining aus. Für die Studie hatte er über 2000 schwere Zweirad-Unfälle ausgewertet.

Ihr Kommentar zum Thema

Studie: Motorradschutzkleidung verhindert Todesfälle nicht

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha