NRW

Technikpanne bremst Videounterricht in Corona-Lockdown

Bildung

Montag, 11. Januar 2021 - 17:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Hannover. Eine Technikpanne hat den Videounterricht von hunderten in der Corona-Krise geschlossenen Schulen in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen ausgebremst. Die Serverkapazität sei zwar angesichts des erwarteten Andrangs von Klassen, die den Unterricht per Videokonferenz abhalten wollten, verdoppelt worden, sagte der Geschäftsführer des Bildungsservers IServ, Jörg Ludwig, der Deutschen Presse-Agentur. Wegen einer fehlerhaften Einstellung sei es am Montagmorgen aber zunächst nicht möglich gewesen, Videokonferenzen zu starten. Die Panne sei am Mittag behoben worden.

Ein Junge löst am Laptop in seinem Zuhause seine Schulaufgaben, die ihm seine Lehrer für jeden Tag über den Schulserver geschickt haben. Foto: Ulrich Perrey/dpa/Archiv

IServ wird von rund 4500 Schulen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen genutzt. „Für die Probleme heute morgen bitten wir um Entschuldigung“, teilte das Braunschweiger Unternehmen auf Twitter mit. „Die Videokonferenzen laufen wieder. Der Fehler wurde gefunden.“ In Niedersachsen hatte die Panne etliche Schülerinnen und Schüler gleich am ersten Tag nach den Weihnachtsferien getroffen, an dem für die allermeisten Klassen der Unterricht im Distanzlernen und oft per Videounterricht beginnen sollte.

Ihr Kommentar zum Thema

Technikpanne bremst Videounterricht in Corona-Lockdown

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha