NRW

Teilzeit-Beamter scheitert mit Klage auf Vollzeit-Bezahlung

Prozesse

Freitag, 24. Januar 2020 - 17:18 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Ein pensionierter Polizist hat für zwei Jahre Teilzeitarbeit rückwirkend Vollzeit-Bezahlung eingeklagt. Die Klage des Beamten scheiterte aber am Freitag vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht (Az.: 26 K 3787/18).

Ein Richterhammer liegt auf einem Tisch in einem Gerichtssaal. Foto: Friso Gentsch/dpa

Der Teilzeitbeamte sollte ab Januar 2015 wieder Vollzeit arbeiten. Trotz dieser formellen Vereinbarung arbeitete er weiter - vom Dienstherrn unbeanstandet - nur Teilzeit. Er erhielt auch weiterhin nur Teilzeitbezüge.

Nach seiner Versetzung in den Ruhestand im April 2017
wurde der Beamte juristisch aktiv: Er forderte rückwirkend für zwei Jahre und drei Monate die Differenz zwischen Teilzeit- und Vollzeitgehalt ein. Eine solche Bezahlung wäre „ein Verstoß gegen Treu und Glauben“, befand das Verwaltungsgericht am Freitag nach Angaben einer Sprecherin - und lehnte ab.


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