NRW

Teurer Weg zu „grünem“ Stahl: Altmaier besucht Thyssenkrupp

Stahl

Freitag, 28. August 2020 - 01:22 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Duisburg. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (beide CDU) besuchen heute das Stahlwerk von Thyssenkrupp in Duisburg. Sie wollen sich über die Planungen des größten deutschen Stahlherstellers für eine klimafreundlichere Produktion informieren.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Foto: Christoph Soeder/dpa Pool/dpa

Thyssenkrupp will in seinen Hochöfen schrittweise Kohle durch Wasserstoff ersetzen. Dann würde statt klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) nur Wasserdampf entstehen. Eine erste solche Anlage soll Mitte der 2020er Jahre in Betrieb gehen.

Auf die Stahlindustrie entfällt ein erheblicher Teil des CO2-Ausstoßes in Deutschland. Nach Angaben von Thyssenkrupp ist allein der Standort Duisburg für zwei Prozent der deutschen Emissionen verantwortlich. Der Stahlhersteller will in einem ersten Schritt bis 2030 den C02-Ausstoß im Vergleich zu 2018 um 30 Prozent senken. Für die dafür nötigen Investitionen erhofft sich der Konzern öffentliche Unterstützung.

Die Bundesregierung hatte im vergangenen Monat ein „Handlungskonzept Stahl“ verabschiedet. Sie will der Branche dabei helfen, auch in 30 Jahren aus eigener Kraft wettbewerbsfähig zu sein und klimafreundlich produzieren zu können.

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