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NRW

Tiere „erbärmlich gehalten“: Auftrag von Tierschützern

Kriminalität

Freitag, 9. Februar 2018 - 16:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Wuppertal. Zwei im Auftrag von Tierschützern aktive Tierhalter sollen Hunde und Katzen in Wuppertal unter „unsagbar erbärmlichen Zuständen“ gehalten haben. Die Behörden nahmen 54 Hunde und drei Katzen in Obhut, wie die Stadt Wuppertal am Freitag mitteilte. Die Hunde seien überwiegend aus Mazedonien ins Land gebracht worden. Einfuhrdokumente fehlten.

Gebäude und Zwingerbereiche des weitläufigen Geländes seien mit Exkrementen übersät und zugestellt gewesen. Viele Hunde hätten in kleinen Transportboxen ohne Bewegungsspielraum im Dunkeln gesessen. Etliche Hunde seien krank gewesen. Wasser sei nur in schmutziger Form vorhanden gewesen.

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Die Stadt geht davon aus, dass die Tierhalter als Pflegestelle für verschiedene Tierschutzorganisationen tätig waren. Alle Hunde sollen in den letzten Monaten aus dem Ausland durch Tierschutzorganisationen und Tierschützer eingeführt worden sein.

In einem Keller seien noch nach Stunden drei weitere Hunde entdeckt worden, die die Halterin nicht angegeben hatte. Der Kellerzugang sei zugestellt gewesen. Die Behörde schaltete die Staatsanwaltschaft ein. Den Verantwortlichen drohe nun ein Tierhalte- und Betreuungsverbot.


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